INTERREG IIIC-Projekt-RobinWood (RW)

Wälder schaffen Wachstum.

5 Millionen Euro zum Schutz der Natur, zur Entstehung von Arbeitsplätzen


Projektvorstellung. Wälder schaffen Wachstum – dieses Motto verbindet fünf europäische Partnerregionen. Ein durch die europäische Union gefördertes INTERREG IIIC-Projekt-RobinWood (RW) ist die Plattform für die Zusammenarbeit. Als größte regionale Rahmenoperation mit 5 Mio. Euro unterstützt, entwickeln sie Maßnahmen, welche die wirkungsvollere und umweltverträgliche Nutzung von Wäldern für kleinere und mittlere Unternehmen zum Ziel haben. Damit wird nicht nur die Natur geschont, sondern es entstehen vor allem dort Arbeitsplätze, wo man sie braucht, in den ländlichen Regionen.

Energieholznutzung und Umweltschutz, eine Allianz für die Zukunft


Hauptfokus. Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Erschließung neuer Energieholzpotenziale. Die Forstwirtschaft kann durch Mobilisierung bisher ungenutzter Holzreserven, besonders im Privatwald, einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der ländlichen Regionen Europas leisten. Austausch von Know-how aus allen Regionen fördert so viele Chancen zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Energieholz, Umweltschutz und die zunehmende Nutzung von Wäldern als Ort der Erholung schaffen bereits neue Einkommensfelder. Eine Steigerung der Wertschöpfung aus Holzproduktion, zum Beispiel in der Bau- oder Möbelindustrie ist für die ländliche Gemeinschaft ein weiterer wichtiger und konsequenter Schritt in die richtige Richtung.

Wälder schaffen Wachstum, für Mensch und Natur


Bedeutung. Das europäische Projekt besitzt eine große praktische Bedeutung für alle Regionen. RW überwindet Grenzen, schützt unsere natürlichen Ressourcen für künftige Generationen und schafft neue Unternehmensgrundlagen durch die Erschließung von Restholz als nachhaltige Energiequelle. In Brandenburg arbeiten daher Unternehmen, insbesondere der Holz verarbeitenden Industrie, Forschungsinstitute, Universitäten und Fachhochschulen mit der öffentlichen Verwaltung Hand in Hand – denn Wälder schaffen Wachstum!

Übrigens

Wirtschaftsfaktor. Mit 44 Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gehört die industrielle Holzverarbeitung mit einer Bruttowertschöpfung von 832,5 Mio. Euro Umsatz zu den 10 wichtigsten Industriebranchen Brandenburgs.
Erneuerbare Energieträger. Holzreststoffe bilden mit mehr als zwei Dritteln den überwiegenden Anteil der erneuerbaren Energieträger, die bereits heute mehr als 5 Prozent zur Brandenburger Energiebilanz beisteuern.
Privatwald. 60 Prozent des Brandenburger Gesamtwaldes sind in Privatbesitz. Hier liegt ein Potenzial, welches dem Energiemarkt bis zu fünfmal mehr Rohstoffe zuführen könnte.


 
 
Ein durch die europäische Union gefördertes INTERREG IIIC-Projekt.

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