Regionen lernen miteinander

Partnerregionen. Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg ist einer der offiziellen Projektpartner, zu denen weiterhin Ligurien in Italien (Regione Liguria / Department for Environment), Murcia in Spanien (Regiòn de Murcia / Regional Ministry for Industry and Environment), Wales in England (Forestry Commission Wales / Comisiwn Coedwigaeth Cymru) und zwei Provinzen der Ostslowakei (Self Governing Regions of Prešov and Košice) gehören. Die CEBra GMBH ist mit dem Management beauftragt. Jeder Partner bringt spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse in die gemeinsame Arbeit ein, auf deren Basis Lösungen umgesetzt werden. Mit Ligurien an der Projektspitze, tragen die Regionen Wales Erfahrungen aus dem Bereich Forstmanagement, Brandenburg für Energieholz und Murcia rund um hydrogeologische Probleme Lösungsvorschläge zusammen.

Brandenburg in Deutschland
(Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg)

Ligurien in Italien
(Regione Liguria / Department for Environment)

Murcia in Spanien
(Region de Murcia / Regional Ministry for Industry and Environment)

Wales in England
(Forestry Commission Wales / Comisiwn Coedwigaeth Cymru)

2 Provinzen der Ostslowakei
(Self Governing Regions of Prešov and Košice)


Brandenburg. Das Land Brandenburg hat eine Waldfläche von 10.900 km², was über einem Drittel seiner Fläche entspricht. Damit ist Brandenburg eines der waldreichsten Bundesländer Deutschlands. Mit diesem Wald verantwortlich umzugehen, ist zentrales Thema und Aufgabe der Landesforstverwaltung. Diese hat die Prinzipien und Grundlagen einer naturnahen Bewirtschaftung des Waldes in einem Leitfaden, der Waldbaurichtlinie 2004 ("Grünen Ordner"), zusammengefasst. Zertifizierte nachhaltige Waldwirtschaft und Naturschutz sind dabei eng aufeinander abgestimmt. Mit seiner Energiestrategie 2010 treibt Brandenburg die Entwicklung neuer Energiequellen, insbesondere aus Biomasse voran.

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Ligurien. Das in Nordwestitalien gelegene Ligurien, erstreckt sich über eine Fläche von 5.410 km², wovon der Waldanteil bei mehr als 70 Prozent liegt. Die Bevölkerung und deren wirtschaftliche Aktivitäten konzentrieren sich direkt auf die Küstenregion. Lediglich 5 Prozent der ligurischen Bevölkerung wohnen in ländlichen Gebieten im Landesinneren. Ligurien sucht daher nach Managementlösungen, die den Verfall ländlicher Regionen und deren Wirtschaft aufhält und sozioökonomische Erneuerungsprozesse von strukturschwachen Gebieten vorantreibt.

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Murcia. Die Region von Murcia befindet sich im Südosten Spaniens, hat eine Fläche von über 11.000 km² und etwa 1,2 Millionen Einwohner. Bereits seit dem 19. Jahrhundert unterstützen forstliche und hydrologische Maßnahmen die Schutzfunktion der Wälder gegen Überschwemmungen und Starkabflüsse. Wiederaufforstungsprogramme zur Lösung der Erosionsprobleme, die auch durch die semi-ariden Klimabedingungen der Region verursacht werden, bekämpfen ebenfalls die Verschlechterung der Wälder.

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Wales. Mit fast 21.000 km² Landfläche ist Wales der kleinste Landesteil von Großbritannien und durch weitläufige Wiesen, hügelige Landschaften, Moore und Gebirge geprägt. Die milden Winter und warm-feuchten Sommer bieten ein exzellentes Klima für Forstwirtschaft. Das volle Potenzial zur Erzeugung erneuerbarer Energien aus Biomasse zu nutzen, ist eine große Herausforderung für Wales. Wald-Zertifizierung, Wasserqualität und Fragen des Hochwasserschutzes spielen eine ebenso wichtige Rolle.

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Ostslowakei. Die Region Ostslowakei wird in zwei Unterregionen eingeteilt, in die zwei Landschaftsverbände Prešovský kraj und Košický kraj. Ungefähr 38 Prozent der ostslowakischen Region wird von Wäldern bedeckt, die damit zu den am dichtesten bewaldeten Regionen der Slowakei mit hohem Biomassepotenzial und hervorragenden hydrogeologischen Eigenschaften zählt.

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